Ein Platz, der verbindet

Inmitten der toskanischen Hügel, eingebettet in alte Kastanienhaine, liegt ein Haus voller Geschichte, Charakter und leiser Kraft. Es ist ein besonderer Ort: autark, mit frischem Quellwasser und eigenem Strom versorgt, liebevoll wiederaufgebaut und bis ins Detail gestaltet. Dieses Haus trägt Erinnerungen in seinen Wänden – an Feste, an Arbeit, an vergangene Generationen. Und es schenkt Raum für neue Geschichten.

Drinnen erwarten dich natürliche Materialien, ruhige Farben, warme Böden und Feuer, das leise knistert. Draußen öffnen sich Gärten, Terrassen, versteckte Plätze – lebendig, wild und durchdacht. Es ist ein Ort zum Sein. Zum Atmen, Staunen und Innehalten.

  • In Stein gemeißelt findet sich die Jahreszahl 1734 – doch vermutlich steht dieses Haus hier oben in den Hügeln schon viel länger. Damals lebten hier Bauernfamilien, die die umliegenden Kastanienhaine bewirtschafteten. In mühevoller Handarbeit ernteten sie die Maronen, die auf den terrassierten Hängen bis hinunter ins Tal wuchsen.

    Das Haus war eingebettet in einen Lebensrhythmus, geprägt vom Licht, den Jahreszeiten und harter, ehrlicher Arbeit. Zugleich war es ein Ort der Begegnung. Jahr für Jahr wurden hier Kastanienfeste gefeiert – mit Musik, Feuer und Tanz. Menschen kamen zusammen, begegneten sich, verliebten sich, feierten das Leben. Bis heute erzählen die umliegenden Dörfer berührende Geschichten über diesen besonderen Ort.

    Dann wurde es still. Das Haus blieb unbewohnt – zu abgelegen, zu fern von Dörfern und Städten. Es verfiel langsam, bis es 1997 bei einem Spaziergang durch die Berge von unseren Vorgängern entdeckt wurde. Sie verliebten sich auf den ersten Blick: in diesen Platz, in die Stille, in das, was hier einst war. Mit unermüdlicher Hingabe bauten sie das Haus über mehr als ein Jahrzehnt hinweg wieder auf. Stein für Stein, im Respekt vor seiner Geschichte, erwachte das alte Gemäuer zu neuem Leben.

    Seit 2021 dürfen wir diesen besonderen Ort hüten und behutsam weiterentwickeln – stets mit Achtung vor dem, was war. Es ist ein Platz von stiller, tiefer Schönheit, der berührt und inspiriert.

  • Es ist ein lebendiges Haus voller Ruhe, Kraft und dem Gefühl, dass hier alles seinen Platz hat. Wer eintritt, spürt sofort, dass dieses Haus mit Hingabe gebaut wurde, mit natürlichen Materialien, viel Zeit und Liebe zum Detail.

    Schon das Wasser, das aus allen Hähnen fließt, erzählt von der Klarheit dieses Ortes. Es stammt direkt aus einer Quelle oberhalb des Hauses – frisch, lebendig und frei von allem Überflüssigen. Der Strom kommt von der Sonne. Und wenn es kühler wird, nutzen wir ihre Wärme auch zum Heizen. Im Winter, wenn es dann wirklich kälter wird heizen wir zusätzlich mit Holz aus den eigenen Wäldern. Es ist ein autarkes Haus, eingebettet in den Rhythmus der Natur.

    Drinnen trifft man auf Räume, die atmen dürfen. Mit Wandflächen aus Kalk- und Lehmputzen, die das Raumklima spürbar angenehm machen. Mit hochwertigen Naturfarben, die nicht nur schön sind, sondern auch gesund.

    Die Böden bestehen aus echtem Cotto – mit Holzfeuer gebrannt, von unseren Händen verlegt, mit warmen Tönen, die das Haus durchziehen. Nicht nur in den Wohnräumen, auch in den Duschen, wo sie auf natürliche Weise mit Wasser und Haut in Verbindung treten. Alte Sandsteine und ein Natursteinbogen in der Sommerküche erinnern an vergangene Zeiten und tragen gleichzeitig das Neue. Massive Eichenbalken geben dem Haus seine ruhige, kraftvolle Struktur.

    Und doch ist auch das Heute spürbar. Behutsam integriert, fast unsichtbar, findet sich moderne Technik an genau den richtigen Stellen: Moderne Küchen, ein intelligentes Strom- und Heizsystem, das durchdacht, effizient und sanft im Hintergrund arbeitet.

    Alle Räume sind reduziert auf das Wesentliche – mit dem Ziel, Raum für das Wesentliche zu schaffen: Klarheit, Weite, Glückseligkeit. Es braucht nicht viel. Es reicht, einfach da zu sein.

  • Rund um das Haus entfaltet sich ein Stück gelebte Landschaft – ein Ort voller Melodien, Farben und stiller Wunder. Alte und neue Steinmauern durchziehen das Gelände wie Spuren einer anderen Zeit – von Hand wieder aufgebaut, Stein für Stein, mit Geduld und Respekt. Sie stützen Hänge, formen Wege, rahmen Beete und erzählen von Hingabe und ehrlicher Handwerkskunst.

    Um die verschiedenen Gebäude blühen Gärten – eine Komposition aus Rosen, Lavendel und wilden Wiesenblumen. Es duftet nach Kräutern, nach warmer Erde und manchmal auch ein wenig nach Kindheit. Alte Olivenbäume stehen hier, neben Eichen, Pinien und einer Vielfalt an Obstbäumen. Und im Zentrum ist unser geliebter ein Gemüsegarten.

    Es gibt stille Schattenplätze unter bewachsenen Pergolen und warme Sonneninseln, Plätze zum Sitzen, Gehen, Nachdenken. Und immer wieder öffnet sich ein neuer Blick, ein kleiner Weg, eine Überraschung.

    Etwas abgelegen und geschützt liegt ein Schwimmteich wie ein kostbares Juwel. Ein Naturparadies, das im Sommer erfrischt und das ganze Jahr über ein Zuhause bietet: für Pflanzen, Libellen, Frösche, Molche, Wasservögel, für unzählige Insekten – und für stille Momente.

    Wenn der Regen fällt, klingt der Garten wie ein altes Lied - und wenn die Sonne scheint, summt, zirpt, flattert und leuchtet es aus allen Ecken. Es ist ein Zuhause für eine große Artenvielfalt. Ein geschütztes Paradies für Vögel, ein Refugium für Insekten – und ein Raum für Menschen, die wieder eintauchen wollen in das, was lebendig ist.